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becks - Büro des Beauftragten für behinderte und chronisch kranke Studierende

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Studienbeginn und Zulassung

Behinderte und chronisch kranke Studieninteressierte können bei der Bewerbung für einen zulassungsbeschränkten Studiengang über die Stiftung für Hochschulzulassung, ehemals Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen, bzw. an einer Hochschule Sonderanträge stellen, die helfen sollen behinderungs- und krankheitsbedingte Nachteile auszugleichen. In Bayreuth muss sich nur für den Studiengang Betriebswirtschaftslehre über die Stiftung für Hochschulzulassung beworben werden.

Man unterscheidet zwischen zwei möglichen Sonderanträgen:

Regelungen für Härtefälle

Behinderte und chronisch kranke Studieninteressierte, die sich in einer schwerwiegenden Ausnahmesituation befinden, können mit dem Härtefallantrag beantragen, innerhalb der Härtequote am Zulassungsverfahren teilzunehmen. Sollten besondere gesundheitliche Umstände eine sofortige Zulassung erfordern, sind diese durch ein fachärztliches Gutachten zu belegen. Besondere gesundheitliche Umstände können unter anderem eine fortschreitende Erkrankung oder Behinderung sein, die eine längere Wartezeit unzumutbar machen, und/oder der Tatbestand, dass gerade der gewählte Studiengang oder Studienort eine erfolgreiche (Wieder-)Eingliederung verspricht. 

Erforderlich ist immer auch ein persönlicher Antrag, der die Motivation für das Gelingen des Studiums deutlich zum Ausdruck bringt. Die Rangfolge wird durch den Grad der persönlichen Härte bestimmt.

Zulassung mit Nachteilsausgleich

Falls kein Härtefall vorliegt, kann ein Antrag auf Nachteilsausgleich gestellt werden. Dies muss bis zum jeweiligen Bewerbungsschluss geschehen. Im Wesentlichen können zwei Arten von Anträgen gestellt werden:

1)  Antrag auf Verbesserung der Durchschnittsnote: Diesen Antrag zu stellen macht Sinn, wenn glaubhaft gemacht werden kann, dass die Durchschnittsnote schlechter ist, als sie ohne Beeinträchtigung gewesen wäre. Neben einem fachärztlichen Gutachten ist auch ein Schulgutachten vorzubringen, das darlegt, wie sich die persönliche Situation auf die Schulleistungen ausgewirkt hat und welche Note hätte erreicht werden können.

2)  Antrag auf der Verbesserung der Wartezeit: Dieser Antrag sollte dann gestellt werden, wenn der_die Studieninteressierte unverschuldet daran gehindert wurde, das Abitur zu einem früheren Zeitpunkt zu erwerben. Dies muss durch ein fachärztliches Attest sowie Schulgutachten nachgewiesen werden.


Verantwortlich für die Redaktion: Dr. Ulf Vierke

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