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becks - Büro des Beauftragten für behinderte und chronisch kranke Studierende

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Über uns

Unser AuftragEinklappen

Der/Die Beauftragte für behinderte und chronisch kranke Studierende der Universität Bayreuth hat gemäß der Grundordnung der Universität den Auftrag, die Eingliederung behinderter Studierender in die Universität zu fördern, ihre spezifischen, das Studium und die Prüfungen betreffenden Interessen zu vertreten und ihnen beratend und helfend zur Seite zu stehen (§ 25). Die Grundordnung bestimmt vor allem zwei Aufgabenbereiche, in denen der oder die Beauftragte diesen Auftrag wahrnimmt:

1. Er/sie nimmt Anregungen und Anträge zur Vermeidung von Nachteilen für die beeinträchtigten Studierenden entgegen und leitet diese an die zuständigen Organe und Gremien der Universität weiter.

2. Er/sie erstattet dem Präsidium jährlich Bericht über die Situation der behinderten Studierenden an der Universität.

Der Beauftragte für behinderte und chronisch kranke Studierende ist seit 2012 Dr. Ulf Vierke. Das becks-Büro wird von Sarah Böllinger M.A., Carsten Mildner M.Sc., Moritz Wohlgenannt M.A., Sebastian Geesen, Gabriele Edelmann und Johanna Kufner besetzt.

Unser AnspruchEinklappen

beraten | vermitteln | verändern

Ziel unserer Arbeit ist es, dass 1. alle Studierenden und Studieninteressierten die Möglichkeit haben, das Fach ihrer Wahl chancengerecht zu studieren. In der kurz- und mittelfristigen Beratung und Vermittlung unterstützen wir daher Studierende, ihr Studium unter den gegebenen Bedingungen zu meistern.

Wir setzen uns 2. dafür ein, dass die Universität Bayreuth in allen Bereichen zugänglich und chancengerecht für Studierende mit jedweder Beeinträchtigung wird. Dazu lernen wir aus den Erfahrungen der Studierenden, um die strukturellen Probleme der Universität Bayreuth besser zu erkennen. Wir entwickeln Ideen, Maßnahmen und Bausteine, um behindernde und aussondernde Strukturen langfristig innerhalb der Universität zu vermeiden und das erklärte Ziel der Hochschulrektorenkonferenz von 2009 – „Eine Hochschule für Alle“ – zu erreichen.

Unser ArbeitsfeldEinklappen

Gemäß unserem Auftrag verstehen wir uns vor allem als Ansprechpartner und Vermittler für Studierende mit Behinderung oder chronischer Krankheit. Das bedeutet konkret:

Repräsentation

Durch den Beauftragten werden Ihre Belange und Bedarfe in den Gremien der Universität Bayreuth vertreten.

Beratung und Vermittlung

In einer offenen Sprechstunde sowie in individuellen Terminen stehen wir Ihnen als Anlaufstelle für jegliche Fragen und Probleme rund um das Studium mit Behinderung und/oder chronischer Krankheit zur Verfügung. Wir weisen Studierende und Studieninteressierte auf Möglichkeiten des Nachteilsausgleichs im Sinne der Chancengleichheit im Studium sowie in der Studienzulassung hin und beraten Sie hinsichtlich der Bewältigung Ihrer individuellen Herausforderungen im Studium.

Das bedeutet in der Regel, dass wir Ihnen die institutionellen Wege aufzeigen und im Ausnahmefall Ihre konkreten Interessen gegenüber Prüfungsämtern, Verwaltung o.ä. vertreten.

Nachteilsausgleiche zielen darauf ab, allen Studierenden und Studienbewerbern gleichberechtigten Zugang zu Universität und Lehre zu ermöglichen. Wie ein Nachteilsausgleich konkret aussieht, hängt vom jeweiligen Einzelfall ab. Es handelt sich dabei nicht um Vorteilsgewährungen, sondern um die Herstellung von Chancengleichheit und Chancengerechtigkeit.

Weitre Informationen rund um das Thema Nachteilsausgleiche finden Sie auch in unserem Leitfaden für Studierende.

Information

Grundsätzlich besteht auf vielen Ebenen ein Bewusstseinsdefizit im Hinblick auf Ansprüche, Bedarfe und Rechte von Studierenden mit Behinderung und/oder chronischer Krankheit. Neben der individuellen Beratung beginnen wir daher auf unserer Internetseite und in unserem Büro eine Informationssammlung zum Thema Studium und Behinderung zur Verfügung zu stellen:

  • Welche Rechte und Ansprüche haben Sie?
  • Auf welchen Gesetzen und Beschlüssen beruhen diese Rechte?
  • Welche Barrieren erwarten Sie auf dem Campus der Universität Bayreuth?
  • Welche Anlaufstellen gibt es für Ihre Belange?

Um die betreffenden Studierenden besser über unsere Arbeit und etwaige Angebote wie Informationsveranstaltungen und Seminare zu informieren, haben wir einen Emailverteiler eingerichtet, über den wir Sie erreichen können.

Barrierefreiheit

becks arbeitet mit der Universität Bayreuth, dem Studentenwerk Oberfranken, dem Arbeitskreis Barrierefreiheit und dem staatlichen Bauamt zusammen, um Campus, Universitätsgebäude, Wege, die Mensa, Wohnheime, Seminarräume und Hörsäle zunehmend barrierefrei zu gestalten. Die Universität Bayreuth soll mobilitäts- und sinnesbeeinträchtigten Studierenden, Angestellten und Gästen ebenso zugänglich sein wie allen anderen.

Besonders hier hoffen wir auf Anregungen und Kritik der betreffenden Studierenden und Angestellten, da Sie die Expert*innen in diesem Bereich sind.

Sensibilisierung

Mit dem Ziel das Studium für Studierende mit Behinderung und/oder chronischer Krankheit barrierefreier auszugestalten sehen wir es auch als unsere Aufgabe, Konzepte und Methoden der inklusiven Hochschule in Lehre und Verwaltung zu vermitteln.

Das bedeutet:

  • Sensibilisierung der Lehrenden, der Prüfungsämter, des Studentenwerks und anderer Verwaltungsstrukturen für die Bedarfe und Ansprüche der Studierenden und Studieninteressierten mit Behinderung und/oder chronischer Krankheit.
  • Organisation und Vermittlung von Workshops und Fortbildungsmöglichkeiten für wissenschaftliche und nicht-wissenschaftliche Angestellte an der Universität Bayreuth, um die Möglichkeiten der inklusiven Hochschullehre zu vermitteln und das Bewusstsein für Nachteilsausgleiche und Chancengleichheit zu verankern.

Diese Aufgaben nehmen wir nach Möglichkeit in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Verwaltung sowie dem Studentenwerk, den Fortbildungszentren Hochschullehre (FBZHL), Interessen- und Betroffenenverbänden wahr.

Austausch

Um sinnvoll in den Bereichen Vermittlung, Sensibilisierung und Barrierefreiheit arbeiten zu können, bedürfen wir der Unterstützung der unmittelbar Betroffenen; denn Sie wissen am besten, welche Probleme und Barrieren in Gebäuden, aber auch in der Lehre und den Studienbedingungen allgemein bestehen. Wir wünschen uns daher, über die individuelle Beratung hinaus mit Ihnen in den Dialog über die Studienbedingungen für Studierende mit Beeinträchtigungen zu treten. Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit uns, damit wir Ihre Interessen besser durch unsere Arbeit vertreten können!
Gerne können Sie hierfür unser Feedback-Formular, im Anschluss an eine Beratung bei becks, nutzen.

Unsere VisionEinklappen

Über die unmittelbaren Aufgaben von becks hinaus entwickeln wir Konzepte und Ideen, wie die verschiedenen Institutionen der Universität Bayreuth wie etwa das Iwalewahaus nicht nur physisch barrierefreier sondern auch darüber hinaus inklusiver gestaltet werden können: Was bedeuten Barrierefreiheit und Inklusion für historisch gewachsene Institutionen und Gebäude? Wie lassen sich akademische Diskurse zur Inklusion in die praktische Arbeit von Kulturbetrieben übersetzten? Wie können möglichst viele Beteiligte von dem Wandel profitieren? Wie sehen realistische Umsetzungen aus?

Die Umsetzung dieser Visionen wird in neue Projekte ausgelagert.

Zu diesen Projekten zählen:


Verantwortlich für die Redaktion: Dr. Ulf Vierke

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